Was sind meine Prinzipien

Psychotherapeut sein, Fortbildungen durchführen und Bücher und CDs veröffentlichen ist mein Beruf, ich lebe davon (daneben bin ich noch in einer Reihe von Non-Profit-Aktivitäten engagiert). Ich arbeite nicht nur für Geld und Ehre, sondern auch weil ich das Gefühl habe, damit etwas Sinnvolles zu tun, nicht nur für mich, sondern auch für die Menschen, mit denen oder für die ich arbeite. Ich glaube, dass ich damit einen Beitrag dafür leisten kann, um mehr Lebendigkeit in die Welt zu bringen, letztlich um die Welt ein bisschen besser zu machen.

Mehr lesen „Was sind meine Prinzipien“

Meine Geschichte

… wie ich zur Psychotherapie gekommen bin

Geboren bin ich 1955 in Darmstadt, dem „Tor zum Odenwald“ in Hessen, etwas südlich von Frankfurt am Main. In meiner Kindheit und Jugend war Darmstadt ein verschlafenes Kleinstädtchen, in dem am Samstagabend um zehn Uhr die Bürgersteige hochgeklappt wurden, wo man aber aus dem städtischen Darmbach (entgegen seinem Namen) noch problemlos trinken konnte. Heute kann sich Darmstadt zu Recht eine Stadt nennen. Sie hat heute etwa den Charakter von Berlin-Wilmersdorf, relativ bürgerlich, kaum Industrie (nur der Chemie-Stinker Merck, ein bisschen außerhalb), viele Geschäfte.

Mehr lesen „Meine Geschichte“

Was ist mein gegenwärtiger therapeutischer Stil?

Kurzfassung:

Mein gegenwärtiger therapeutischer Stil ist stark von Personzentrierte Psychotherapie, Focusing, der Gewaltfreien Kommunikation, von einer humanistischen Variante der Hypnotherapie, insbesondere der Metaphernarbeit, von der Gestalttherapie bzw. dem Psychodrama, von der NLP-Arbeit und von der Reichianischen Atemarbeit (Rebirthing, Holotrophes Atmen usw.) beeinflusst. Mehr lesen „Was ist mein gegenwärtiger therapeutischer Stil?“

Ich hatte einen Schlaganfall

Ich, mit gelähmter rechter Hand …
… unter dem EEG …
… und im Sommer mit Sonnenbrille.

Ich hatte am 31. Juli 2017 einen Schlaganfall.

Ich saß an meinem Computer und schrieb Beitrag für meinen Blog, als ich plötzlich einen kleinen, grauen, klar begrenzten Schatten außerhalb meiner sie Sehachse sah. Ich dachte mir nichts dabei. Habe gedacht, das geht schnell wieder vorbei. Plötzlich fiel ich hin, mein Kopf schlug auf dem Boden und ich konnte mich nicht mehr rühren. Ich konnte auch nicht sprechen. Mit meinem Gleichgewichtorgan war etwas nicht in Ordnung, wenn ich den Kopf hob, schlug er wieder gegen den Boden.

Ich war plötzlich gut drauf. (Ich denke das hängt mit meiner veränderten Hirnchemie zusammen.)

Meine Putzfrau, Mira heißt sie, hat mich nach anderthalb Stunden gefunden. Ihr war zuerst nicht klar, was passiert war, dann rief sie nach 20 Minuten die Feuerwehr. Seit der Notarzt kam, kann ich mich an nichts mehr erinnern. Schätze ich muss wohl einen Filmriß (eine Gedächtnisücke) gehabt haben. Das davor ist noch klar in meinem Gedächtnis.

Glücklicherweise bemerkte meine Putzfrau, das meine Badewanne noch warm war. Sonst hätte ich unter Umständen keine Thrombolyse bekommen (von griech. thrombus „Blutpfropf“, lyse „Auflösung“, auch abgekürzt „Lyse“). Bei einer Thrombolyse wird ein Medikament verabreicht, das das Gerinnsel auflöst. Das Zeitfenster dafür ist eng, die Therapie sollte möglichst innerhalb von viereinhalb Stunden nach Auftreten der ersten Schlaganfall-Symptome beginnen.

Mehr lesen „Ich hatte einen Schlaganfall“

Interview über Hypnose

Fragen von Luise (15), die eine Präsentation über Hypnose machen will:

 

„Wie verändert sich das Gehirn während der Hypnose?“

Die Hirnforscher erklären das z.B. sowohl der präfrontale Kortex (der mit dem kritischen Verstand und dem Ich-Bewusstsein zusammenhinge) als auch der Pränuncus als auch der Gyrus cinguli in Trance heruntergefahren seien. (Es gibt noch weit mehr Erklärungen von Hirnforscher über Hypnose und Gehirn.) Mehr lesen „Interview über Hypnose“

Wie kann man Kränkungen verarbeiten?

Ich stehe im Wald. Auch im übertragenen Sinn, aber auch ganz real. Bin gerade beim Joggen im Grunewald. Nach der Hälfte der Zeit mache ich meistens eine Pause, setzte mich auf einen Stein und genieße die Natur. Diesmal ist allerdings nicht viel los mit Genießen. Mich beschäftigt ein Konflikt mit einem Kollegen, mit dem ich in einem bestimmten Zusammenhang zu tun habe, und von dem ich mich ziemlich mies behandelt fühle. Mehr lesen „Wie kann man Kränkungen verarbeiten?“

Was ist humanistische Hypnotherapie?

Humanistische Hypnotherapie ist ein Stil oder eine Anwendungsweise von Hypnose bzw. Hypnotherapie, bei der der Respekt vor der Autonomie und der Freiheit des Patienten sowie die Idee der Anregung eigener Fähigkeiten und Gestaltungskräfte des Patienten im Zentrum steht.

In der Humanistischen Hypnotherapie wird grundsätzlich keinerlei Druck auf die Patientin oder den Patienten ausgeübt. Sie oder er wird nicht gedrängt, etwas bestimmtes zu tun oder nicht zu tun, zu erleben, zu denken oder zu fühlen. Es wird keinerlei Zwang ausgeübt. Die Erfahrungs- und Entscheidungsmöglichkeiten des Patienten werden in keiner Weise eingeschränkt oder begrenzt. Es wird auch keine Manipulation ausgeübt; der Patient wird auch nicht auf raffinierte Weise zu irgendetwas gebracht oder von etwas abgehalten. Mehr lesen „Was ist humanistische Hypnotherapie?“

Buch "Humanistische Psychotherapie – Theorien, Methoden, Wirksamkeit"

Soeben ist das Buch „Humanistische Psychotherapie – Theorien, Methoden, Wirksamkeit“ erschienen, herausgegeben von Manfred Thielen und mir. Es enthält Beiträge von prominenten Vertretern aller Humanistischer Richtungen sowie von integrativen Ansätzen und empirische Belege der Wirksamkeit der Humanistischen Psychotherapie.

http://aghpt.de/images/buch-cover_hp_psychosozial.jpg

Mehr lesen „Buch "Humanistische Psychotherapie – Theorien, Methoden, Wirksamkeit"“

Was ist dialogische Psychotherapie?

Der dialogische Ansatz ist eine humanistische Orientierung in der Psychotherapie, die auf den Philosophen Martin Buber zurückgeht. Es handelt sich nicht um eine bestimmte Schule der Psychotherapie, sondern um eine Art und Weise, Psychotherapie zu verstehen und zu praktizieren, die aber in den humanistischen Richtungen der Psychotherapie seit 60 Jahren besonders gepflegt wird. (Erst in den letzten Jahren sind auch z.B. in der Psychoanalyse unter dem Begriff „interpersonelle“ oder „relationale Wende“ ähnliche Entwicklungen zu verzeichnen, wobei praktisch nie auf die wesentlich älteren Schriften von z.B. Roger, Perls oder Moreno verwiesen wird.) Mehr lesen „Was ist dialogische Psychotherapie?“

Was ist das Menschenbild der Humanistischen Psychotherapie?

Hier ein Vortrag zum Thema „Das Menschenbild der Humanistischen Psychotherapie“, den ich am 12. Oktober 2012 in der URANIA Berlin im Rahmen des AGHPT-Kongresses „Humanistische Psychotherapie – Einheit und Vielfalt“ gehalten habe. Um die Dateien klein zu halten, ist der Vortrag in 5 MP3-Dateien à ca. 10 Minuten aufgeteilt, er ist also insgesamt ca. 45 Minuten lang:

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

Werner Eberwein

Wie versteht ein Humanistischer Psychotherapeut seine Funktion?

Ein Humanistischer Psychotherapeut hat ein bestimmtes Verständnis davon, welche Rolle er im psychotherapeutischen Prozess spielen möchte, und welche Funktionen er sich zu erfüllen bemüht. Das Selbstverständnis des Humanistischen Psychotherapeuten besteht aus einer Reihe von Facetten, die in ihrer Gesamtheit die Humanistische Psychotherapie tendenziell (nicht absolut) von anderen psychotherapeutischen Richtungen unterscheidet: Mehr lesen „Wie versteht ein Humanistischer Psychotherapeut seine Funktion?“

Wie ist die Atmosphäre in einer Humanistischen Psychotherapie?

Psychotherapeuten, die sich der Humanistischen Orientierung zurechnen, bemühen sich um eine bestimmte Art der Beziehungsgestaltung zum Patienten, die eine spezifische Atmosphäre zwischen Therapeut und Patient erzeugt, das Humanistische “Ambiente”. Eine Humanistische Atmosphäre ist durchaus auch bei Angehörigen anderer Therapieschulen anzutreffen, vor allem wenn sie von Humanistischen Grundgedanken beeinflusst sind. Mehr lesen „Wie ist die Atmosphäre in einer Humanistischen Psychotherapie?“