Ist Donald Trump dement, oder hat er einen Schlaganfall gehabt, oder ist er ein Narzisst?

Steht Donald Trump geistig und gesundheitlich noch voll im Amt?

In der öffentlichen Debatte mehren sich seit einiger Zeit Spekulationen über den geistigen und körperlichen Zustand des US-Präsidenten. Ausgelöst werden sie durch eine Reihe auffälliger Auftritte, Berichte von Journalisten, Kommentatoren und einigen Medizinern, die ihn nur aus der Ferne beobachten.

Dabei stehen drei mögliche Erklärungen im Raum:

• eine Form von Demenz oder kognitivem Abbau,

• die Folgen eines möglichen Schlaganfalls,

• oder eine extreme narzisstische Persönlichkeitsstruktur.

1. Demenz

Kritiker verweisen vor allem auf Veränderungen in Trumps öffentlichem Auftreten:

  • Seine Sprache wirke zunehmend sprunghaft, Sätze blieben unvollendet, Themen würden abrupt gewechselt.
  • Er verwechsle Orte, Personen oder Sachverhalte.
  • In Sitzungen und bei Veranstaltungen wirke er zeitweise schläfrig oder abwesend.

Hinzu kommt, dass sein Vater an Alzheimer erkrankt war.

2. Schlaganfall

Einige Ärzte, die Videoaufnahmen analysieren, äußern den Verdacht, Trump könne einen Schlaganfall erlitten haben. Als Indizien werden genannt:

  • ein veränderter, schlurfender Gang,
  • das häufige Festhalten der rechten Hand mit der linken,
  • verwaschene Sprache,
  • starke Tagesschläfrigkeit,
  • sowie die Einnahme hoher Dosen Aspirin, die eher zur Schlaganfall-Nachsorge als zur Herzvorsorge passen würden.

Diese Beobachtungen passen – so die Theorie – zu einem Hirnschlag in der linken Gehirnhälfte, die Sprache und rechte Körperhälfte steuert.

3. Narzissmus

Trump zeigt seit Jahren Merkmale eines sogenannten „bösartigen Narzissmus“ – eine Kombination aus extremem Egozentrismus, Paranoia, mangelnder Empathie und impulsivem Machtstreben.

4. Warum ist das politisch so brisant?

Weil Trump als Präsident über militärische, wirtschaftliche und außenpolitische Entscheidungen von globaler Tragweite verfügt. Seine Kritiker befürchten, dass:

  • impulsive Reaktionen,
  • Realitätsverlust, oder
  • gesteigertes Größen- und Machtdenken

die internationale Stabilität gefährden könnten – etwa bei Themen wie Iran, NATO, Russland oder geopolitischen Drohgebärden.

Werner Eberwein